Tolle und teure Restaurants sind im Marais leicht zu finden. Das auch bei Touristen beliebte, schicke Viertel hat zudem viele versteckte Innenhöfe, in manchen gibt es günstige Bistrots zu entdecken.
Museen, Galerien, Vintage-Läden, Trödelshops und angesagte Boutiquen tragen zur großen Anziehungskraft des Quartiers bei. Dazu geschichtsträchtiger Boden: royale Paläste an der wunderschönen Place des Vosges, alte und neue Synagogen sowie die älteste Herberge der Stadt (Flamel).
Wer eine kleine Auszeit vom Trubel sucht, wird hinter der Kirche St. Paul fündig. Man biegt in die Rue Saint Paul ein und findet im Innenhof des Hauses Nummer 13 gleich zwei günstige Lokale: Dad’s Den und das Bistrot Caché. Während ersteres auch viele amerikanische Stammgäste anzieht, wird das Bistrot Caché hauptsächlich von französischen BewohnerInnen des Viertels frequentiert. Falls man keinen der begehrten Tische im Hof ergattert, sitzt man im Inneren des Restaurants dennoch im Freien, da die Glasfronten bei Schönwetter geöffnet werden und ein begrünter Streifen für Kühlung sorgt.



Typische Bistrot-Küche (mit Bowls und Tartars) zu vernünftigen Preisen, herzlicher, aber nicht immer effizienter Service sowie eine Restaurant-Katze machen diesen Platz zu einem beliebten Treffpunkt für die Nachbarschaft. Wer allerdings versucht, die entspannte Stimmung durch Ungeduld zu beeinträchtigen, ist hier an der falschen Adresse…
Dad’s Den, Bistrot Caché
13 rue Saint Paul
Erreichbarkeit: z. B.: Métro M1, Station St. Paul