Sie war die einzige Schülerin von Édouard Manet und starb nur wenige Tage nach ihm: Eva Gonzalès (1847 – 1883). Das Petit Palais widmet der Impressionistin eine Ausstellung, die bis 24. Jänner 2027 läuft. Rund 100 Werke sind zu sehen, im Februar wandert die Schau in das Amsterdamer Van-Gogh-Museum.
Bild (ej): Das bekannteste Bild der Ausstellung stammt von Édouard Manet und zeigt Eva Gonzalès malend.

Antiquarische Fundgrube
Eine veritable Fundgrube für bibliophile Menschen ist die Librairie Roulmann im vierten Arrondissement. Zwischen den beiden Vierteln St. Paul und Bastille gelegen, beeindruckt sie mit einer riesigen Auswahl an (Musik-)Literatur und Partituren, aber auch antiquarische Kinderbücher auf Deutsch sind im Angebot.
Jazz im Bal Blomet
Das Bal Blomet ist aus der Sommerpause zurück. Der kultige Jazzclub im 15. Arrondissement verfügt über eine große Fan-Gemeinde und die Tickets für Veranstaltungen dort sind schnell ausverkauft.
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Reise in die 1920er Jahre
Für Architektur-Interessierte ist die Adresse 4 Villa Seurat im 14. Arrondissement ein unbedingtes Muss. Architekt André Lurçat entwarf dieses Haus für seinen Bruder, den Künstler Jean Lurçat. Es entstand 1925 und steht heute im Eigentum der Académie des beaux-arts, deren ExpertInnen den Originalzustand in mühevoller Kleinarbeit wiederhergestellt haben.
Whisky aus Frankreich
Neben Cognac, Armagnac und Calvados hat sich mittlerweile auch Whisky in Frankreich als Digestif etabliert. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass immer mehr französische Erzeuger auf dem Markt sind. Auswahl und Qualität können sich sehen lassen, auch als Mitbringsel ist „Whisky made in France“ bestens geeignet.
Versteckt im Marais
Museen, Galerien, Vintage-Läden und angesagte Boutiquen tragen zur großen Anziehungskraft des Marais bei. Schicke und teure Restaurants sind hier leicht zu finden. Das Viertel hat zudem viele versteckte Innenhöfe, in manchen gibt es günstige Bistrots zu entdecken.
La Païva: Luxus und Skandale
Prachtvolle Salons, durchweht vom Geist der ehemaligen Eigentümerin, die einen unglaublichen Aufstieg geschafft hat: Das Hôtel de la Païva an der Avenue des Champs Élysées ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Aktueller Eigentümer des Gebäudes ist der exklusive Travellers Club. Nur an einigen wenigen Tagen im Jahr gibt es öffentliche Führungen, man sollte sich also rechtzeitig um Tickets kümmern.
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Fine Dining: eine „Einstiegsdroge“
Ken Yamamotos kleines & feines Restaurant in der Rue de la Pompe kann man sicherlich als „Einstiegsdroge“ in die Fine-Dining-Szene bezeichnen. Der japanische Meisterkoch hat zahlreiche Stationen in der Welt der „haute gastronomie“ absolviert, nun betreibt er im 16. Arrondissement sein eigenes Lokal.
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Kunst statt Kapital
„Rivoli 59“ ist eine Künstlerkooperative in einem ehemaligen Bankgebäude. Schon die bunte Fassade des Hauses Nummer 59 hebt sich deutlich von der noblen Nachbarschaft der Rue Rivoli ab. Seit 2009 lassen sich hier KünstlerInnen beim kreativen Schaffen über die Schulter schauen.