
Prachtvolle Salons, durchweht vom Geist der ehemaligen Eigentümerin, die einen unglaublichen Aufstieg geschafft hat: Das Hôtel de la Païva an der Avenue des Champs Élysées ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Aktueller Eigentümer des Gebäudes ist der exklusive Travellers Club. Nur an einigen wenigen Samstagen im Jahr gibt es öffentliche Führungen, man sollte sich also rechtzeitig um Tickets kümmern.
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Foto (ej): Die Kurtisane Esther Lachmann avancierte zu einer wohlhabenden Gräfin, das Hôtel de la Païva ist Monument ihres Aufstiegs.
Termin für Design-Fans
Pflichttermin für Design-Fans: 14. Juni in der Rue des fossés Saint-Bernard. Hier findet im Freien (vor der naturwissenschaftlichen Fakultät) ab 7.00 Uhr ein Markt für Designer-Möbel statt. Der Schwerpunkt liegt auf Ware aus Frankreich, Skandinavien, Holland und Italien, es wird nicht nur Möbel, sondern auch Lampen und Deko-Objekte zu kaufen geben.
Porträts im Petit Palais
Bis 19. Juli dreht sich im Petit Palais alles um die Darstellung von KünstlerInnen: Selbstporträts, viele „Künstler-malen-Künstler“-Porträts, ein Objektporträt, Skulpturen und Masken sind im Rahmen der Ausstellung „Visages d’artistes“ zu sehen.
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Einzigartiger Blick auf Japan
Der Fotograf Kazuo Kitai zeigt mit seinen Fotos unbekannte Facetten Japans. Nicht die großen, historischen Ereignisse, sondern der Alltag und die Sorgen der „kleinen“ Leute sind seit 60 Jahren sein Thema. Rebellen und Unangepasste lagen dem heute 82-Jährigen besonders am Herzen. Das japanische Kulturinstitut in Paris (MCJP) ehrt ihn mit einer Ausstellung (bis 25. Juli).
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Mode mit Geschichte
„Die Mode des 18. Jahrhunderts“, hinter diesem etwas langweilig klingenden Ausstellungstitel versteckt sich eine interessante Zeitreise, die illustriert, wie bereits Jahre vor der Französischen Revolution anstehende gesellschaftliche Veränderungen von der Mode aufgegriffen wurden. Die aktuelle Schau im Palais Galliera zeigt auch, dass damalige Modetrends bis heute Designer und Pop-Kultur inspirieren (bis 12. Juli).
Fine Dining: eine „Einstiegsdroge“
Ken Yamamotos kleines & feines Restaurant in der Rue de la Pompe kann man sicherlich als „Einstiegsdroge“ in die Fine-Dining-Szene bezeichnen. Der japanische Meisterkoch hat zahlreiche Stationen in der Welt der „haute gastronomie“ absolviert, nun betreibt er im 16. Arrondissement sein eigenes Lokal.
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Kunst statt Kapital
„Rivoli 59“ ist eine Künstlerkooperative in einem ehemaligen Bankgebäude. Schon die bunte Fassade des Hauses Nummer 59 hebt sich deutlich von der noblen Nachbarschaft der Rue Rivoli ab. Seit 2009 lassen sich hier KünstlerInnen beim kreativen Schaffen über die Schulter schauen.
Top-Unterhaltung in Top-Lage
Zwischen der Avenue des Champs-Élysées und der Avenue Gabriel befindet sich, umgeben von einem kleinen Park, das Theater Marigny. Derzeit punktet das traditionsreiche Haus mit einer „Amadeus“-Produktion (bis 7. Juni).