
Noch bis 11. Dezember läuft „Jazzycolors 2026“, das internationale Jazzfest wird von den in Paris vertretenen Kulturinstituten (FICEP) beschickt. Dieses Jahr senden 25 Nationen ihre Jazz-BotschafterInnen an die Seine.
Ein Highlight der Veranstaltung kommt aus Tschechien: „Être Marlene Dietrich“ steht am 4. und 5. Dezember im Centre tchèque in der Rue Bonaparte auf dem Programm.
Bild (FICEP/Anna Degnbol): Jazzycolors 2026
Besuch in Venedig
Jacopo Tintoretto (1519 – 1594) zählt mit Tizian und Veronese zu den großartigen venezianischen Malern des 16. Jahrhunderts. „Éternel Tintoret“ ist der Titel einer Schau im Museum Jacquemart André, die bis 24. Jänner zu sehen ist.
Made in France
Es ist wieder so weit: Der Salon „Made in France“ öffnet am Donnerstag, den 12. November, um 10.00 Uhr seine Tore (Porte de Versailles, Halle 7.2). Die Messe ist eine hervorragende Möglichkeit, sich einen Überblick über in Frankreich erzeugte Produkte zu verschaffen.
Impressionistische Frauenpower
Impressionistische Frauenpower steht im Fokus von zwei parallel laufenden Ausstellungen: Eva Gonzalès im Petit Palais (bis 24. Jänner) und Mary Cassatt im Musée d’Orsay (bis 31. Jänner). Die beiden Einzelausstellungen zeigen, wie die Französin und die US-Amerikanerin so erfolgreich werden konnten.
Antiquarische Fundgrube
Eine veritable Fundgrube für bibliophile Menschen ist die Librairie Roulmann im vierten Arrondissement. Zwischen den beiden Vierteln St. Paul und Bastille gelegen, beeindruckt sie mit einer riesigen Auswahl an (Musik-)Literatur und Partituren, aber auch antiquarische Kinderbücher auf Deutsch sind im Angebot.
Reise in die 1920er Jahre
Für Architektur-Interessierte ist die Adresse 4 Villa Seurat im 14. Arrondissement ein unbedingtes Muss. Architekt André Lurçat entwarf dieses Haus für seinen Bruder, den Künstler Jean Lurçat. Es entstand 1925 und steht heute im Eigentum der Académie des beaux-arts, deren ExpertInnen den Originalzustand in mühevoller Kleinarbeit wiederhergestellt haben.
La Païva: Luxus und Skandale
Prachtvolle Salons, durchweht vom Geist der ehemaligen Eigentümerin, die einen unglaublichen Aufstieg geschafft hat: Das Hôtel de la Païva an der Avenue des Champs Élysées ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Aktueller Eigentümer des Gebäudes ist der exklusive Travellers Club. Nur an einigen wenigen Tagen im Jahr gibt es öffentliche Führungen, man sollte sich also rechtzeitig um Tickets kümmern.
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