Das Musée de la Vie romantique widmet seine aktuelle Schau „Face au ciel“ dem Maler Paul Huet (1803 – 1869). Noch bis 30. August sind seine Werke in den – klimatisierten – Räumlichkeiten für Sonderausstellungen zu sehen.
Bild (ej): Die permanente Sammlung des Museums bleibt an extremen Hitzetagen geschlossen, die Huet-Schau und das Café sind hingegen auch bei hohen Temperaturen geöffnet.

Versteckt im Marais
Museen, Galerien, Vintage-Läden und angesagte Boutiquen tragen zur großen Anziehungskraft des Marais bei. Schicke und teure Restaurants sind hier leicht zu finden. Das Viertel hat zudem viele versteckte Innenhöfe, in manchen gibt es günstige Bistrots zu entdecken.
Letzte Chance: Michelangelo & Rodin
Eine sehr sorgfältig kuratierte Ausstellung geht ihrem Ende zu: Im Napoleon-Trakt des Louvre werden die beiden Großmeister Michelangelo Buonarotti und Auguste Rodin einander gegenübergestellt. Zu sehen ist die großartige Schau nur noch bis 20. Juli.
Idyllisch und kühl
Das Chalet des Îles ist bei großer Hitze ein besonders beliebter Platz, denn schon die Anfahrt bringt Abkühlung. Das frisch renovierte Traditionsrestaurant befindet sich auf einer Insel im Park Bois de Boulogne, der grünen Lunge von Paris. Eine kleine Fähre bringt die Gäste an ihren Zielort.
La Païva: Luxus und Skandale
Prachtvolle Salons, durchweht vom Geist der ehemaligen Eigentümerin, die einen unglaublichen Aufstieg geschafft hat: Das Hôtel de la Païva an der Avenue des Champs Élysées ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Aktueller Eigentümer des Gebäudes ist der exklusive Travellers Club. Nur an einigen wenigen Tagen im Jahr gibt es öffentliche Führungen, man sollte sich also rechtzeitig um Tickets kümmern.
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Einzigartiger Blick auf Japan
Der Fotograf Kazuo Kitai zeigt mit seinen Fotos unbekannte Facetten Japans. Nicht die großen, historischen Ereignisse, sondern der Alltag und die Sorgen der „kleinen“ Leute sind seit 60 Jahren sein Thema. Rebellen und Unangepasste lagen dem heute 82-Jährigen besonders am Herzen. Das japanische Kulturinstitut in Paris (MCJP) ehrt ihn mit einer Ausstellung (bis 25. Juli).
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Fine Dining: eine „Einstiegsdroge“
Ken Yamamotos kleines & feines Restaurant in der Rue de la Pompe kann man sicherlich als „Einstiegsdroge“ in die Fine-Dining-Szene bezeichnen. Der japanische Meisterkoch hat zahlreiche Stationen in der Welt der „haute gastronomie“ absolviert, nun betreibt er im 16. Arrondissement sein eigenes Lokal.
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Kunst statt Kapital
„Rivoli 59“ ist eine Künstlerkooperative in einem ehemaligen Bankgebäude. Schon die bunte Fassade des Hauses Nummer 59 hebt sich deutlich von der noblen Nachbarschaft der Rue Rivoli ab. Seit 2009 lassen sich hier KünstlerInnen beim kreativen Schaffen über die Schulter schauen.