Die älteste Brücke von Paris als Höhlenschlauch in Felsoptik: Die Verwandlung der Brücke Pont Neuf durch den französischen Aktionskünstler JR erwies sich als schwieriger als gedacht.
Bild (ej): 120 Meter lang, 20 Meter breit und bis zu 18 Meter hoch ist die fragile Konstruktion, der Wind und Regen arg zugesetzt haben

Heftige Winde und Regenfälle zu Monatsbeginn verzögerten den Aufbau des Konstrukts, notwendig gewordene Ausbesserungsarbeiten nahmen viel Zeit in Anspruch. Eine Verlängerung der Verpackungsaktion kommt aufgrund anderweitiger Verpflichtungen des Teams aber nicht in Frage, nur noch bis 28. Juni wird „La Caverne du Pont Neuf“ für Interessierte zu sehen und begehen sein.

Vor über 40 Jahen haben bereits Jeanne-Claude und Christo den Pont Neuf in goldschillerndes Material gepackt, damals blieben allerdings die Fahrbahnen frei. JR versteht seine aufblasbare Höhle mit Sound-Effekten auch als Hommage an das verstorbene Künstler-Ehepaar.
Wie die Verhüllung seinerzeit soll seine Arbeit die Menschen zum Hinterfragen ihrer Denkmuster bewegen. Nicht zuletzt deshalb hat sich JR für eine wuchtige Installation, die von vielen Punkten der Stadt aus zu sehen ist, entschieden.
Bild (Emilie Pria/Atelier JR): Aktionskünstler JR vor der Brücke Pont Neuf
Erreichbarkeit: z. B. Métro M7, Station Pont Neuf