
„Rivoli 59“ ist eine Künstlerkooperative in einem ehemaligen Bankgebäude. Schon die bunte Fassade des Hauses Nummer 59 hebt sich deutlich von der noblen Nachbarschaft der Rue Rivoli ab. Seit 2009 lassen sich hier KünstlerInnen beim kreativen Schaffen über die Schulter schauen.
Das sechsstöckige Haus beherbergt rund 30 Ateliers, manche Kreative haben sich hier permanent eingerichtet, andere machen nur kurze Zeit Station. Es ist jedenfalls ein vibrierender Ort mit internationalen KünstlerInnen, die im Herzen von Paris arbeiten und sich vernetzen können.
Foto (ej): Nachmittags ist das „Rivoli 59“ für BesucherInnen geöffnet, der Eintritt ist grundsätzlich gratis (Spenden erwünscht) und ohne Voranmeldung möglich.
„Ein großartiger Platz für alle, die Kunst lieben“, so Leah de Oliveira, Franko-Schweizerin mit brasilianischen Wurzeln. Die Autodidaktin hat vor ein paar Monaten hier ein Atelier ergattert und freut sich über die vielen Kontakte, die sie seither knüpfen konnte. Die Kooperative organisiert nämlich auch Ausstellungen, Diskussionen, Veranstaltungen mit DJ-Sets usw., sie werden auf der Homepage und/oder im Eingangsbereich des Hauses angekündigt. Hier geht’s zum Newsletter.
Foto (ej): Schuhe zum Anbeißen von Jeanne Gourlaouen. Die Französin liebt es, Alltagsobjekte in einen ungewöhnlichen Kontext zu stellen.
Rivoli 59, 59 Rue Rivoli
Erreichbarkeit: z.B. Métro M1, 4, 7, 11, Station Châtelet
Montags geschlossen, Öffnungszeiten grundsätzlich von 13.00 bis 20.00 Uhr, da es zu kurzfristigen Änderungen kommen kann, empfiehlt es sich, die Website zu konsultieren.

Quelle: Rivoli 59